Die Betelnuss im Kopf

Untertitel:

Autor/Autorin: Alfred Behrens
├ťbersetzung:

Regie: Alfred Behrens
Assistenz:

Darsteller: Peter Fitz (Therapeut)
Gisela Fritsch (Zitatsprecherin)
Ulrich Gerhardt (Zitatsprecher)
Isabella Herscovics (Marylin Machlowitz)
Yaak Karsunke
Jutta Lampe (Redakteurin)
Regine Mahler (Ansagerin)
Friedhelm Ptok
Otto Sander (Schriftsteller)
Ludwig Schultz
Hannes Schwenger
Musik: Heiner Goebbels (Komposition)
Ausf├╝hrende (T├Ątigkeit): Susanne Broder (Ton)
G├╝nther Gentz (Ton)
Gerda Schneider (Ton)
Rainer Schulz (Ton)

Erstsendung: 05.04.1984
Produktionsanstalt: Hessischer Rundfunk
Co-Anstalten: NDR, SDR
Produktionsjahr: 1983
Legende:
Das Gef├╝hl, unentbehrliche und ├╝berlastete Arbeiter zu sein, haben vor allem diejenigen, die die Arbeit anderer zu ├╝berwachen und zu verwalten haben, also eigentlich nichts tun. Gehetzt von der Angst, nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Mitarbeiter k├Ânnten ihr ├╝berfl├╝ssigkeit entdecken, stopfen sie ihre Terminkalender voll mit Arbeitsessen, Sitzungen, Konferenzen und stehlen denjenigen, die wirklich arbeiten die Zeit. Das Krankheitsbild Hat l├Ąngst einen Namen: Managersyndrom, Arbeitssucht, workaholism. Da die Spitzenhektiker meist ├╝ber betr├Ąchtliche Macht verf├╝gen, wagt niemand, ihnen zu sagen, wie falsch sie alles a packen; ganze Verwaltungs- und Produktionsapparate geraten so aus dem Lot. W├Ąhrend der Arbeitss├╝chtige selbst immer uneinsichtiger glaubt, die unentbehrliche St├╝tze des Betriebs zu sein, bet├Ątigt er sich als Hemmschuh. Jede Gesellschaft hat die Krankheit, die sie verdient. Es wird nun mit den Mitteln des Essay-H├Ârspiels das Phantom-Bild einer neuerkannten Krankheit montiert, die gerade im Zeitalter zunehmender Arbeitslosigkeit groteske und menschenfeindliche Z├╝ge annimmt.' (Alfred Behrens)
Weiterf├╝hrende Angaben: Essay-H├Ârspiel

Digitalisat-Nr.:
Dauer: 50:16
Dauer Dokufunk-Audiofile:
Standort:
Aufnahmemodus: Stereo
interne Quellen:
externe Quellen:
Bemerkungen:


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